Vagusnervstimulation

Nicht-invasives Training des wichtigsten körpereigenen Regulationsnervs. Die transkutane Vagusnervstimulation (tVNS) kann das Gleichgewicht des autonomen Nervensystems stärken und Müdigkeit, Stress, Schwindel und Konzentrationsschwierigkeiten reduzieren.

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Schwindelige Frau mit Gleichgewichtsstörungen

Was ist Vagusnervstimulation?

Der wichtigste Regulierungsnerv des Körpers , der über das Ohr trainiert wird

Der Vagusnerv ist eine der wichtigsten Kommunikationsverbindungen zwischen Gehirn und Körper. Er spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulation des autonomen Nervensystems, das Funktionen wie Herzfrequenz, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stressreaktion steuert. Funktioniert diese Regulation nicht optimal, können Symptome wie Müdigkeit, verminderte Belastbarkeit, Unruhe, Schlafstörungen, Herzklopfen, Konzentrationsschwierigkeiten und Benommenheit auftreten.

Das Vagusnerventraining mit transkutaner Vagusnervenstimulation (tVNS), wie beispielsweise mit Neurosym, ist eine nicht-invasive Methode, die sensorische Fasern des Vagusnervs über das Ohr stimuliert. Die Signale werden an den Hirnstamm weitergeleitet und beeinflussen zentrale Netzwerke, die autonome, motorische und kognitive Funktionen regulieren.

Braincamp-Team

Das Neurosym tVNS-Gerät wird am Ohr befestigt und stimuliert sensorische Fasern im Vagusnerv – völlig nicht-invasiv.

Welche Symptome können verbessert werden?

Forschungsergebnisse zeigen, dass eine gezielte Stimulation des Vagusnervs zu einer besseren Verbesserung beitragen kann:

Erschöpfung und Müdigkeit

Verminderte körperliche Ausdauer

Hirnnebel

Schwindel

Angst und Unruhe

Stress und Angst

Schlafprobleme

Konzentrationsschwierigkeiten

Verminderte kognitive Kapazität

Hohe Empfindlichkeit gegenüber sensorischen Reizen

Chronische Schmerzen

Verdauungsprobleme

Der Vagusnerv ist ein wichtiger Bestandteil des parasympathischen Nervensystems und trägt dazu bei, die Stressreaktion des Körpers auszugleichen. Bei optimaler Funktion kann der Körper Herzfrequenz und Blutdruck effektiver regulieren, die Atmung verbessern, Stress reduzieren, den Schlaf verbessern und die Belastbarkeit steigern. Bei verminderter Vagusaktivität kann der Körper in einem anhaltenden Stresszustand verharren, was zu Müdigkeit, Schwindel und einer verminderten kognitiven Leistungsfähigkeit führen kann. Regelmäßige Stimulation kann helfen, das Gleichgewicht des autonomen Nervensystems wiederherzustellen.

So funktioniert es

Welche Teile des Gehirns und des Nervensystems sind betroffen?

Die Signale des Vagusnervs gelangen zunächst zum Nucleus tractus solitarius (NTS) im Hirnstamm. Von dort werden die Signale an verschiedene zentrale Strukturen weitergeleitet:

Nucleus tractus solitarius

Die erste Empfangsstation des Hirnstamms für Vagussignale, von wo aus die Informationen im Gehirn weiterverteilt werden.

Locus coeruleus

Beeinträchtigt Aufmerksamkeit und Reaktionszeit.

Hypothalamus

Reguliert den Hormonhaushalt und die Stressreaktion.

Amygdala

Beeinträchtigt die Emotionsregulation.

Hippocampus

Wichtig für das Gedächtnis.

Insel

Trägt zur Körpererkennung bei.

Präfrontaler Kortex

Kontrolliert Entscheidungsprozesse und exekutive Funktionen.

Kleinhirn und Basalganglien

Kooperiert mit den oben genannten Strukturen und trägt zur Koordination, zum Timing und zur motorischen Kontrolle bei.

Braincamp-Team

Das Gerät wird stufenlos über die Fernbedienung gesteuert, sodass Stärke und Dauer individuell eingestellt werden können.

Breites Spektrum

Beeinträchtigt sensorische, motorische und kognitive Funktionen

Der Vagusnerv beeinflusst nicht nur autonome Funktionen, sondern auch Netzwerke, die an Koordination und Aufmerksamkeit beteiligt sind. Die Stimulation wird häufig mit einem umfassenderen Rehabilitationsprogramm kombiniert, um sowohl die Regulation als auch die aktive Funktion des Gehirns gleichzeitig zu verbessern.

Sinnesfunktionen

Kann durch den Einfluss der Inselrinde und des Scheitellappens die Körperwahrnehmung, die sensorische Integration und die Toleranz gegenüber sensorischen Reizen verbessern.

Motorfunktionen

Kann über das Kleinhirn und die Basalganglien zu einem verbesserten Gleichgewicht, einer besseren Koordination und einer gesteigerten Reaktionsfähigkeit beitragen.

Kognitive und exekutive Funktionen

Wirkt über den präfrontalen Kortex und den Locus coeruleus auf Aufmerksamkeit, Entscheidungsfindung, Arbeitsgedächtnis und mentale Flexibilität.

Wie kann die Stimulation des Vagusnervs Multitasking und Reaktionsfähigkeit verbessern?

Das Gehirn muss Informationen aus mehreren Systemen gleichzeitig und kontinuierlich koordinieren. Dies erfordert eine effiziente Kommunikation zwischen autonomen, sensorischen und motorischen Netzwerken.

Die Stimulation des Vagusnervs kann helfen:

  • schnellere Reaktionszeit
  • bessere Abstimmung der Bewegungen
  • erhöhte Fähigkeit zum Multitasking
  • verbesserte mentale Ausdauer

Dies ist besonders relevant für Menschen, die unter Müdigkeit oder verminderter Belastbarkeit leiden. Diese Symptome treten häufig bei neurologischen Erkrankungen und funktionellen Störungen auf.

Welche Krankheiten und Beschwerden können betroffen sein?

Forschungsergebnisse zeigen, dass die Stimulation des Vagusnervs bei verschiedenen neurologischen und funktionellen Erkrankungen wirksam sein kann.

Dies umfasst unter anderem Folgendes:

  • Chronischer Schwindel
  • Gehirnerschütterung und PCS
  • Traumatische Hirnverletzung
  • Parkinsonsche Krankheit
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Stressbedingte Störungen
  • Long-COVID

Bei vielen dieser Erkrankungen sind eine verminderte autonome Regulation und multisensorische Integration ein zentraler Bestandteil der Symptome .

Wie wird die Vagusnervstimulation in Kombination mit anderen Methoden eingesetzt?

Im Brain Camp wird die Vagusnervstimulation als integraler Bestandteil eines umfassenderen Rehabilitationsprogramms eingesetzt.

Die Stimulation wird häufig kombiniert mit:

  • vestibuläre Rehabilitation
  • multisensorisches Training
  • Koordinationstraining
  • Rhythmus- und Timingübungen
  • Gleichgewichts- und Reaktionstraining

Diese Kombination ermöglicht es, sowohl die autonome Regulation als auch die aktive Hirnfunktion gleichzeitig zu verbessern.

Warum individuelle Anpassung entscheidend ist

Die Auswirkungen der Vagusnervstimulation sind von Person zu Person unterschiedlich.

Deshalb anpassen:

  • Stärke der Stimulation
  • Dauer
  • Nutzungsdauer
  • Kombination mit Bewegung

Durch regelmäßige Tests und Auswertungen kann die Behandlung im Laufe der Zeit optimiert werden.

Wie die Stimulation des Vagusnervs zur Verbesserung des Stressmanagements beitragen kann

Stress wirkt sich auf den gesamten Körper aus und kann seine Fähigkeit, optimal zu funktionieren, beeinträchtigen.

Durch die Stimulation des Vagusnervs kann der Körper Folgendes erreichen:

  • Schnellerer Übergang von Stress zu Erholung
  • physiologischen Stress reduzieren
  • geistige Klarheit verbessern
  • Erhöhung der Toleranz gegenüber Aktivität

Dies kann zu einem besseren Gleichgewicht zwischen Stress und Erholung im Alltag beitragen.

Möchten Sie herausfinden, ob Ihnen eine Vagusnervstimulation helfen kann?

Bei Müdigkeit, Schwindel, Stressempfindlichkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten kann die Vagusnervstimulation ein wichtiger Bestandteil eines umfassenden Rehabilitationsprogramms sein.

Im Brain Camp werden fortschrittliche Testverfahren mit gezielter Stimulation und Training kombiniert, um die Funktionen von Gehirn und Körper zu verbessern.

Dies kann der erste Schritt hin zu besserer Selbstregulation, mehr Energie und verbesserter Leistungsfähigkeit im Alltag sein.

Möchten Sie herausfinden, ob Ihnen eine Vagusnervstimulation helfen kann?

Leiden Sie unter Müdigkeit, Schwindel, Stressempfindlichkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten? Im Brain Camp werden fortschrittliche Testverfahren mit gezielter Stimulation und Training kombiniert, um die Funktionen von Gehirn und Körper zu verbessern – ein wichtiger Schritt hin zu besserer Selbstregulation, mehr Energie und gesteigerter Leistungsfähigkeit im Alltag.

Wissenschaftliche Referenzen

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